{"id":135,"date":"2019-07-01T12:43:14","date_gmt":"2019-07-01T12:43:14","guid":{"rendered":"http:\/\/klemenshippel.com\/?page_id=135"},"modified":"2019-07-01T12:43:14","modified_gmt":"2019-07-01T12:43:14","slug":"mit-der-zeitmaschine-zum-baron-grimm","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/klemenshippel.com\/?page_id=135","title":{"rendered":"Mit der Zeitmaschine zum Baron Grimm"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Barockfachmann Reinhard Goebel<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Herr Goebel, warum spielt die franz\u00f6sische Barockmusik in unserem Konzertleben so eine kleine Rolle?<\/strong><br>Weil diese Musik auf ganz anderen \u00e4sthetischen Pr\u00e4missen aufbaut als die eines Johann Sebastian Bach. Die Franzosen haben gottseidank ihre gro\u00dfen Komponisten Couperin und Marais l\u00e4ngst wieder entdeckt. Und dass die franz\u00f6sische Barockoper hierzulande nicht so gefeiert wird, liegt einfach an den Texten. Sie k\u00f6nnen keine Rameau-Oper mit \u00dcbertiteln auf die B\u00fchne bringen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warum nicht?<\/strong><br>Es ist so kompliziert, diese Texte zu \u00fcbersetzen. Man muss schon die Sprache verstehen, um das wirklich zu genie\u00dfen. Dazu kommt, dass diese Werke extrem schwer zu spielen sind. Die heutige Spieltechnik eines durchschnittlichen Orchesters reicht f\u00fcr Mozart und auch f\u00fcr Piccinni, aber nicht f\u00fcr einen Rameau. F\u00fcr diese zerbrechliche Musik ist man viel zu grob. Franz\u00f6sische Opernmusik ist viel schwerer zu\nspielen als italienische \u2013 aufgrund der vielf\u00e4ltigen Ornamentik\nund weil Sie nie etwas lang Andauerndes in den H\u00e4nden halten. Es\ngibt ja keine Arien wie in der italienischen Oper, die Musik ist\npermanent im Fluss. Und wenn die Musik schon nicht in die Finger\ngeht, dann bestimmt nicht in den Kopf.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie kamen Sie denn selbst dazu, sich f\u00fcr franz\u00f6sische Musik zu interessieren?<\/strong><br>Weil ich der franz\u00f6sischen Sprache m\u00e4chtig bin. Ich habe schon in der Schule die ersten Kontakte zur franz\u00f6sischen Kultur bekommen. Das ist f\u00fcr mich pers\u00f6nlich sehr wichtig gewesen und hat es mir erm\u00f6glicht, mit franz\u00f6sischen Ensembles zu arbeiten. Und dann bin ich auch durch das Ensemblespiel in Frankreich gelandet: Wenn man mit der Gambe anf\u00e4ngt, wie das in den Anfangsjahren von Musica Antiqua K\u00f6ln der Fall war, kommt man automatisch zur franz\u00f6sischen Musik, irgendwann hat man ja genug von den drei Buxtehude-Sonaten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie wurden sogar ausgew\u00e4hlt, die Musik f\u00fcr den Film \u201eLe Roi Danse\u201c zu spielen \u2013 war man da in Frankreich nicht eifers\u00fcchtig?<\/strong><br>Das ist ja schon so lange her! Aber es stimmt schon, wir wurden daf\u00fcr t\u00fcchtig gemobbt. Ich hatte den Regisseur G\u00e9rard Corbiau schon beim ersten Treffen gefragt: Warum wollen Sie mich? Und er sagte: Weil ich mir den jungen Ludwig XIV. nicht als eine degenerierte Madame Pompadour, sondern als einen virilen, kriegerischen Typen vorstelle. Da habe ich gesagt: Gut, dann mache ich es.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gibt es etwas, was die franz\u00f6sische Barockmusik auszeichnet?<\/strong><br>Die franz\u00f6sische Musik gibt es nicht. Wir k\u00f6nnen verschiedene Epochen abgrenzen: das 17. Jahrhundert mit der Schaffung eines eigenen autarken Geschmacks, das fr\u00fche 18. Jahrhundert mit dem Eindringen des italienischen Geschmacks, da wird manches auch sehr platt und d\u00fcmmlich, und nach der\nMitte des 18. Jahrhundert hatten die Franzosen keinen eigenen\nGeschmack mehr. Stattdessen wurde Paris so etwas wie eine\ninternationale Drehb\u00fchne der Musik. Es war der wichtigste Platz\n\u00fcberhaupt, die Weltstadt per se. Wie heute New York, wo sich alle\ndie Klinke in die Hand geben, aber nichts Eigenst\u00e4ndiges mehr\nherkommt. Vielleicht liegt das am Leben in Paris: Paris war immer\neine Stadt des Konsums und des Genie\u00dfens, weniger eine Stadt des\nHervorbringens. Wenn Sie die Biographien der Musiker anschauen,\nstellen Sie fest, dass die alle aus Flandern kamen, aus Hainault oder\naus Deutschland. Paris selbst war vielleicht zu gro\u00dfst\u00e4dtisch, zu\nsehr Am\u00fcsiermeile, sodass sich auch Kinder fr\u00fch ablenken konnten.\nVor allem mit der Liebe, die ja immer ein gro\u00dfes Thema war in Paris.\nDie Genies kamen immer von au\u00dfen: Leclair, Rameau, die Stamitze,\nGossec &#8230; Das m\u00fcsste ein Soziologe einmal untersuchen, warum aus\nParis keine Musiker kamen. Aber die Stadt hatte ein riesiges\nMusikleben, als es noch keine iPods oder Radios gab.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie sah das Musikleben aus?<\/strong><br>Das \u00e4nderte sich von Jahrzehnt zu Jahrzehnt. Unter Ludwig XIV. zum Beispiel war jeder italienische Ton in der Stadt verboten. Sp\u00e4ter h\u00f6rte man an jeder Ecke Pergolesis Stabat mater. Unter Ludwig XV. gibt es noch einmal sehr viel Eigenes \u2013 generalisieren kann man da nichts. Jedenfalls ist immer eine riesige Menge guter Musiker dagewesen, sodass Frankreich viele exportieren konnte. Aber wir wissen insgesamt leider sehr wenig dar\u00fcber \u2013 wir wissen, dass drei Leute an einem Pult gespielt haben, aber nicht, wie sie bezahlt wurden. S\u00e4mtliche Archive sind w\u00e4hrend der Revolution verloren gegangen. Man kann sich das heute schwer vorstellen, wie in der Revolution gehaust wurde, was da alles kaputtgeschlagen wurde, was an Papieren und Schreibtischen auf die Stra\u00dfe flog.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie selbst besch\u00e4ftigen sich gerade mit dem Pariser Konzertleben im 18. Jahrhundert und pr\u00e4sentieren auf Ihrer neuen CD unbekannte Komponisten wie Le Duc oder Berton L\u2019Ain\u00e9 &#8230;<\/strong><br>Als Interpret brauche ich die Herausforderung des unbekannten Werkes. Ich m\u00f6chte keine klingenden Fu\u00dfn\u00f6tchen an hinl\u00e4nglich Bekanntes f\u00fcgen oder ein Sondergew\u00fcrz nach dem Motto: Hier wurde die Pauke zum ersten Mal mit Holzschlegeln gespielt, oder: Erstauff\u00fchrung mit Kontrafagott. Ich bin zust\u00e4ndig f\u00fcr das Zusammenf\u00fcgen musikalischer Weltbilder. Daf\u00fcr brauche ich die Auseinandersetzung mit dem Kleinen, die Steinchen des Mosaiks.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie spielen dieses Repertoire nicht mehr auf historischen, sondern mit modernen Instrumenten.<\/strong><br>Es gibt nicht nur eine Art und Weise etwas zu machen, und ich w\u00fcsste nicht, warum ich das nicht mit modernen Instrumenten spielen soll. Das bringt den Musikern etwas und auch dem Publikum. Das Livekonzert ist immer noch ansteckender und charismatischer als die Schallplatte und die morgendliche Klassiksendung \u2013 bei der ich M\u00f6hren sch\u00e4len kann oder mich der Leibesreinigung widmen. Die Barockmusik kommt ja vornehmlich zwischen sechs und neun Uhr morgens, wenn die Leute im Bad sind. Aber sie geh\u00f6rt auch ins Abendprogramm.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Entspricht denn der entstehende Klang Ihrer Vorstellung?<br><\/strong>Ich habe keine vorgegebene Klangvorstellung, die ich erreichen muss. Die habe ich nie gehabt. Ich schaue, was mir das Werk erz\u00e4hlt, aber Spieler und Stimmen und das Werk befeuern mich viel mehr als eine eigene vorurteilige Klangvorstellung. Ich habe eine Vorstellung des Tempos, wie scharf der Rhythmus sein k\u00f6nnte, wie die Dynamik sein darf \u2013 und frage mich dennoch: was will ein Werk?Selbst wenn ich eine Klangvorstellung h\u00e4tte, m\u00fcsste ich die ja mit der Besetzung und dem Raum vereinbaren. \u201eKlangvorstellung\u201c ist mir zu gro\u00df. Ich kann so etwas Komplexes nicht bearbeiten. Ich denke da eher wie Descartes: Man muss gro\u00dfe Probleme zers\u00e4gen und die entstehenden kleinen dann nacheinander l\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Am Schluss des CD-Programms steht Mozarts sogenannte Pariser Symphonie. Warum ist Mozart in Paris eigentlich gescheitert?<\/strong><br>Das war genauso wie heute: Der Kunde entscheidet, ob jemand, der gehyped oder gepusht wird, auch angenommen wird. In diesem Fall war das franz\u00f6sische Publikum nicht reif f\u00fcr Mozart. Aber deswegen kann man ihm keinen Vorwurf machen \u2013 sie wussten ja nicht, was aus Mozart werden sollte. F\u00fcr sie war er nur einer von vielen, die vorbeikamen. Es ist ja immer ein Roulettespiel, zum richtigen Zeitpunkt zu kommen. Mozart tauchte damals gleichzeitig mit einer Menge junger Musiker auf, die Mannheim verlassen mussten, weil dort die Hofkapelle aufgel\u00f6st wurde. Au\u00dferdem glaube ich, dass sich Mozart in Paris sehr schlecht benommen hat. Er h\u00e4tte ja Organist in Versailles werden k\u00f6nnen. Aber er hatte eine ziemliche Missachtung f\u00fcr die Franzosen. Das steht alles in seinen Briefen. Heutzutage geht so etwas unter in Telefonaten oder Emails und SMS \u2013 ich bin gespannt, ob man in zwei- oder dreihundert Jahren soviel \u00fcber uns findet wie wir \u00fcber das 18. Jahrhundert. Ein Drittel der erhaltenen Mozartbriefe stammt aus dieser Zeit der Parisreise. Und diese Briefe sind voller L\u00fcgen, die uns heute noch gro\u00dfe R\u00e4tsel aufgeben: Was ist die erste Fassung der Pariser Symphonie? Wo ist die Sinfonia concertante? Wo ist all die Musik geblieben? Jedenfalls mochte man in Paris einen Le Duc einfach lieber als Mozart, weil er dem Geschmack der Zeit mehr entsprach. Er bot\ndas Leichte, Eing\u00e4ngige \u2013 das Ende eines St\u00fcckes f\u00fchrt nahtlos\nin einen reizenden Abend. Mozarts Musik ist viel zu autonom, viel zu\nfordernd, es waren andere, die die Kunst \u201eihrer Zeit\u201c schrieben.\nDie hat genauso ihre Berechtigung. Wir m\u00fcssten sonst auch viele\nBilder in den Museen abh\u00e4ngen: an meine Wand lass ich nur Rembrandt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wenn Sie eine Zeitmaschine h\u00e4tten \u2013 welche Zeit w\u00fcrden Sie am liebsten besuchen?<\/strong><br>Fr\u00fcher w\u00e4re ich gerne zu Biber nach Salzburg gereist, manchmal w\u00fcrde ich auch gerne in San Marco bei Monteverdi zuh\u00f6ren. Aber jetzt gerade w\u00e4re ich schon am liebsten in Paris.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unter Ludwig XIV.?<\/strong><br>Nein, ich w\u00e4re gern Kammerdiener beim Baron Melchior Grimm, damals einer der einflussreichsten M\u00e4nner der Pariser Kulturszene. Da w\u00e4re ich mitten drin in im Geschehen der Zeit und k\u00f6nnte erfahren, in welchem Zimmer der Chevalier de Saint-George gewohnt hat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein ber\u00fchmter schwarzer Geigenvirtuose \u2013 was war das f\u00fcr ein Typ?<\/strong><br>Schwer zu sagen \u2013 ein hervorragender Geiger, ein Gesellschaftsmensch, ein typisches Produkt seiner Zeit. Wie eine Figur aus den \u201eGef\u00e4hrlichen Liebschaften\u201c. Das ist ja nicht nur eine Roman-Erfindung: Liebe am Nachmittag ist ein jahrhundertumfassendes franz\u00f6sisches Thema. Da w\u00fcrde er perfekt hineinpassen. Er steckt ganz in seiner Zeit, hat aber wenig Ausstrahlung dar\u00fcber hinaus.  <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mozart erw\u00e4hnt ihn mit keinem Wort in seinen Briefen, obwohl er eine Zeit lang im selben Haus wohnte \u2013 spielte der Chevalier vielleicht besser Geige?<\/strong><br>Genau! Aber ich kann mir auch einen anderen Grund vorstellen. Wir denken uns unsere Musikheiligen ja immer als Pr\u00e4figurationen und Reinkarnationen des Gutmenschen schlechthin. Dass Bach vielleicht seine Frau gen\u00f6tigt hat, k\u00f6nnen wir uns genauso wenig vorstellen, wie dass er seine S\u00f6hne blau geschlagen hat. Genauso denken wir, dass Mozart das summum opus an Menschlichkeit und Weltoffenheit ist. Vielleicht hatte er aber einfach eine tiefsitzende Xenophobie gegen das Schwarze? Das war ja damals gang und g\u00e4be. Der Chevalier war zwar ber\u00fchmt f\u00fcr seine horizontalen K\u00fcnste und wurde von mancher S\u00e4ngerin konsumiert. Aber als er Direktor der Oper werden sollte, haben drei Damen an Marie-Antoinette geschrieben, dass sie sich unm\u00f6glich von einem Schwarzen Direktiven geben lassen k\u00f6nnten, und dass sie sich daf\u00fcr einsetzen solle, dass er nicht Direktor wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sie haben k\u00fcrzlich Ihr Ensemble Musica Antiqua K\u00f6ln nach \u00fcber drei\u00dfig Jahren aufgel\u00f6st \u2013 wie ist Ihr Fazit?<\/strong><br>Sch\u00f6n, dass es Musica Antiqua K\u00f6ln gegeben hat, und sch\u00f6n, dass es zu Ende ist. Der Markt hat sich gravierend ge\u00e4ndert, und ich muss nicht als 55-j\u00e4hriger Geiger Triosonaten von Legrenzi spielen. Daf\u00fcr gibt es andere. Man muss sich immer auch einmal die Sinnfrage stellen: Ich habe 30 Jahre lang gearbeitet und tue dieses nach wie vor \u2013 aber nicht mehr als Geiger. In den letzten Jahren war ich als Geiger nur noch damit besch\u00e4ftigt, den eigenen Verfall zu d\u00e4mmen. Das kann ja keine Lebensaufgabe sein. Man muss rechtzeitig aufh\u00f6ren, und ich glaube, Musica Antiqua war reif. Man darf auch Platz machen f\u00fcr Nachkommendes: bitte nicht den Markt verstopfen!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Und warum gibt es die Website nicht mehr?<\/strong><br>Es gibt das Ensemble nicht mehr, warum sollte es da eine Website geben? Sollen wir draufschreiben: L\u2019ensemble est parti? Das habe ich extra so gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Urspr\u00fcnglich erschienen in Partituren 12<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Barockfachmann Reinhard Goebel Herr Goebel, warum spielt die franz\u00f6sische Barockmusik in unserem Konzertleben so eine kleine Rolle?Weil diese Musik auf ganz anderen \u00e4sthetischen Pr\u00e4missen aufbaut als die eines Johann Sebastian Bach. Die Franzosen haben gottseidank ihre gro\u00dfen Komponisten Couperin und Marais l\u00e4ngst wieder entdeckt. 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